Freien-News

22.04.2020

Kurzarbeit beim Spiegel

Geht doch

Auch in einigen Abteilungen des Spiegel wird Kurzarbeit eingeführt. Die Bedingungen können sich sehen lassen.

Spiegel: weniger Arbeit, aber nicht weniger Geld. Foto: Anna-Maria Wagner

Beim Spiegel soll Kurzarbeit eingeführt werden, vermeldete das Hamburger Nachrichtenmagazin. Konkret betroffen sind im Verlag die meisten Abteilungen. Von der Kantine und der Poststelle über die Reisestelle bis hin zur Rechtsabteilung, aber auch bei Spiegel Media, in der Herstellung, dem Veranstaltungsmanagement, dem Vertrieb und dem Produktmanagement sollen mit Kurzarbeit Kosten eingespart werden. Die Redaktionen von Spiegel Online und des gedruckten Heftes sind außen vor.

 

Also eigentlich kein Thema für uns vom DJV. Wäre da nicht eine erwähnenswerte Besonderheit: Da wo weniger gearbeitet werden soll, will der Verlag das Kurzarbeitergeld auf 100 Prozent des Nettogehalts aufstocken. Also, geht doch. Davon sollten sich die anderen Verlage in Deutschland eine Scheibe abschneiden.

 

Ein Kommentar von Hendrik Zörner


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