Freien-News

28.02.2020

Corona-Berichte

Fakten statt Panikmache

Der Deutsche Journalisten-Verband weist vor dem Hintergrund der wachsenden Zahl von Infektionen mit dem sogenannten Corona-Virus auf die Notwendigkeit einer an Fakten orientierten Berichterstattung hin.

„Was die Menschen jetzt brauchen sind Aufklärung, Rat und Orientierung“, erklärt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Journalistinnen und Journalisten sollten sich an die Empfehlungen des Pressekodex halten. Dort heißt es unter Ziffer 14 wörtlich: „Bei Berichten über medizinische Themen ist eine unangemessen sensationelle Darstellung zu vermeiden, die unbegründete Befürchtungen oder Hoffnungen beim Leser erwecken könnte.“ Überall: „Das Schüren von Angst und Hysterie verträgt sich nicht mit verantwortungsvollem Journalismus.“ Für „mustergültig“ hält der DJV-Vorsitzende hingegen Serviceberichte zum Corona-Virus, wie sie in zahlreichen Tageszeitungen und journalistischen Portalen erschienen seien.

 

Den DJV hatten in diesen Tagen vermehrt Anfragen unter anderem von in Deutschland arbeitenden ausländischen Korrespondenten erreicht, die wissen wollten, ob es Richtlinien oder Empfehlungen zur Berichterstattung über das Corona-Virus gebe.

 

 

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djvspamfilter@djvspamfilter.de


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