05.11.2019

Journalismus

Qualität erhalten

In mehreren Beschlüssen hat sich der Berliner Verbandstag des Deutschen Journalisten-Verbands für einen qualitativ hochwertigen Journalismus stark gemacht.

In den „Rundfunkpolitischen Leitlinien“ wird die Staatsferne als unverzichtbares Markenzeichen des Rundfunks hervorgehoben. Die Redaktionen müssten „organisatorisch und personell so ausgestattet werden, dass der Programmauftrag umfassend erfüllt werden kann“. Die Online-Kompetenz sei zu stärken und auszuweiten. Die Unterhaltung bleibe Bestandteil des Programmauftrags.

 

Sender und Zeitungsverlage fordert der DJV auf, sich nicht länger als Gegner, sondern als Verbündete zu verstehen, wenn es darum geht, journalistische Qualität zu realisieren und vielfältige und hochwertige Informationen zu liefern.

 

Einen starken Lokaljournalismus hält der DJV für unverzichtbar, um die Gesellschaft umfassend und verlässlich zu informieren. Eine besondere Verantwortung kommt dabei den Zeitungsverlagen zu. Gerade vor dem Hintergrund von Zeitungsfusionen und Redaktionsschließungen gehörten steuerliche Privilegien der Verlage auf den Prüfstand. In Stiftungsmodellen und in der Gemeinnützigkeit journalistischer Projekte sehen die Delegierten des DJV-Verbandstags ernst zu nehmende Entwicklungen für die Zukunft des Journalismus.

 

„Es gilt, die journalistischen Angebote in allen Mediengattungen auf einem hohen Niveau zu halten“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. „Das kann nur gelingen mit personell gut ausgestatteten Redaktionen und mit Journalistinnen und Journalisten, deren wirtschaftliche Situation gesichert ist.“

 

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13

Die DJV-Pressestelle ist während des Verbandstags vom 3. bis 5. November telefonisch erreichbar unter (030) 2605-3401.